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Das römische Heer war nie nur ein militärisches Instrument. Es war der größte Arbeitgeber, der wichtigste Sozialaufsteiger und der brutalste Unterdrücker der Antike. Dieses Buch zeigt, wie der Militärdienst das Leben von Millionen prägte – vom Bauern, der zwangsrekrutiert wurde, bis zum Veteran, der Land in einer fremden Provinz erhielt.
Es untersucht die sozialen Kosten der Legionen: entwurzelte Familien, entvölkerte Dörfer, eine Wirtschaft, die sich ganz auf Krieg ausrichtete. Als die Grenzen brachen, war die Zivilgesellschaft längst ausgehöhlt.
Das Buch argumentiert, dass Rom nicht an seinen Feinden scheiterte, sondern an der Unfähigkeit, eine friedliche Ordnung jenseits des Militärs zu schaffen. Der Niedergang war kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern das Ende einer Gesellschaft, die sich selbst zum Krieg erzogen hatte. Für Leser von Sozialgeschichte, Militärgeschichte und antiker Alltagskultur.
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